Vielleicht liegt der Sieg darin einfach aufzugeben.
Aufgeben.
Aufgeben ist doch
eigentlich ein Zeichen für Schwäche.
Aufgeben bedeutet,
alles hinzuschmeißen und wegzurennen.
Weil man Angst hat.
Angst vor dem, was
hinter einem her ist, was einen belastet.
Angst vor sich selbst
und vor anderen.
Aufgeben, weil man zu
schwach ist, um zu kämpfen.
Ich habe nie
aufgegeben.
Ich hab mich immer an
jeden kleinsten Hoffnungsschimmer geklammert.
An jede verschwommene
Erinnerung.
Ich habe meine ganze
Kraft darauf verwendet.
Denken. Denken.
Denken.
So lange denken, bis
mein Kopf fast geplatzt ist.
Bis ich fast
zerfallen bin.
Bis ich fast erstickt
bin, weil die Tränen mir nie Zeit zum Atmen gaben.
Immer und immer
wieder.
Aufgeben?
Einfach alles in eine
Schublade packen und diese nie wieder öffnen?
Alles vergessen,
wofür ich gelebt habe?
An das, was ich
geliebt habe, nie wieder denken?
Nie wieder?
Nein.
Ich wollte das nie.
Aufgeben ist zu
einfach.
Auch, wenn ich das
niemals zugeben würde - ich bin eine Kämpferin.
Ich kämpfe, bis es
wirklich keinen Sinn mehr macht.
Dieser Punkt ist noch
nicht gekommen.
Deswegen werde ich
weiter zerfressen.
Jeden Tag ein Stück.
Ich bin kaputt.
Total zerrissen.
Nie richtig
glücklich.
Weil ich einfach
nicht aufgeben kann.
Ich würde gewinnen.
Glücklich sein.
Lieben können.
Wenn ich aufgeben
würde.
Wenn.
Wieder so ein Text von ihr, der einfach gut ist. Ich liebe ihn. Weil er so wahr ist & so gut geschrieben ist. Genauso wie die Kurzgeschichte und Frei sein.
Ein riesengroßes DANKESCHÖN an sie, weil ich ihren Text posten darf :*
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Glück ist zerbrechlich, fass es vorsichtig an - wie Porzellan.
Wie es einfach nur passt.
Vanessa ;*
Vanessa ;*
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