Dienstag, 20. März 2012

Aufgeben? Nö.


Vielleicht liegt der Sieg darin einfach aufzugeben.

Aufgeben.
Aufgeben ist doch eigentlich ein Zeichen für Schwäche.
Aufgeben bedeutet, alles hinzuschmeißen und wegzurennen.
Weil man Angst hat.
Angst vor dem, was hinter einem her ist, was einen belastet.
Angst vor sich selbst und vor anderen.
Aufgeben, weil man zu schwach ist, um zu kämpfen.

Ich habe nie aufgegeben.
Ich hab mich immer an jeden kleinsten Hoffnungsschimmer geklammert.
An jede verschwommene Erinnerung.
Ich habe meine ganze Kraft darauf verwendet.
Denken. Denken. Denken.
So lange denken, bis mein Kopf fast geplatzt ist.
Bis ich fast zerfallen bin.
Bis ich fast erstickt bin, weil die Tränen mir nie Zeit zum Atmen gaben.
Immer und immer wieder.

Aufgeben?
Einfach alles in eine Schublade packen und diese nie wieder öffnen?
Alles vergessen, wofür ich gelebt habe?
An das, was ich geliebt habe, nie wieder denken?
Nie wieder?
Nein.

Ich wollte das nie.
Aufgeben ist zu einfach.
Auch, wenn ich das niemals zugeben würde - ich bin eine Kämpferin.
Ich kämpfe, bis es wirklich keinen Sinn mehr macht.
Dieser Punkt ist noch nicht gekommen.
Deswegen werde ich weiter zerfressen.
Jeden Tag ein Stück.

Ich bin kaputt.
Total zerrissen.
Nie richtig glücklich.
Weil ich einfach nicht aufgeben kann.

Ich würde gewinnen.
Glücklich sein.
Lieben können.
Wenn ich aufgeben würde.

Wenn.


Wieder so ein Text von ihr, der einfach gut ist. Ich liebe ihn. Weil er so wahr ist & so gut geschrieben ist. Genauso wie die Kurzgeschichte und Frei sein.
Ein riesengroßes DANKESCHÖN an sie, weil ich ihren Text posten darf :*
_


Glück ist zerbrechlich, fass es vorsichtig an - wie Porzellan.


Wie es einfach nur passt.

Vanessa ;*

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