Sonntag, 27. Mai 2012

Himmelblau

Das Wetter ist so geil in den letzten Tagen *-* Die ganze Zeit über 25 Grad, Sonne, blauer Himmel.. perfeeeeekt! Besser kann's nichts ein :))
Viele, viele Fotos hab ich gemacht, deswegen werden wohl in nächster Zeit wieder hauptsächlich Bilder folgen, aber erstmal ein bisschen weiter in der Geschichte von der wundertollen Vanessa :*


Kapitel 3

Ich konnte einfach nicht mehr einschlafen. Unruhig wälzte ich mich hin und her, bis ich es nicht mehr aushielt. So leise wie eine Katze schlich ich mich ins Wohnzimmer. Irgendwo lagen hier alte Fotoalben rum. Bis jetzt hatte ich sie sehr selten angeschaut. Ich konnte mit den Bildern nichts anfangen.
Nach einigen Minuten zog ich ein dunkelrotes, dickes, verstaubtes Album aus einem der etlichen Regale.
Die Seiten knisterten leise, während ich sie einzeln umblätterte und die Fotos überflog. Bei einem Bild von meiner Mutter blieb ich hängen und schickte eine kurze, gedankliche Nachricht an sie. Das machte ich ab und zu mal, damit sie spürte, dass ich an sie dachte.
Hallo Mama. Mir geht’s gut. Heute hatte ich einen komischen Traum aber ich glaube, ich hab das Rätsel bald gelöst. Ich vermisse und liebe dich. Hoffentlich geht es dir gut, da, wo du jetzt bist.
Nervös blätterte ich weiter. Wo war nur dieses verdammte Bild?
Ein paar Minuten später – da! Endlich hatte ich es gefunden. Mein Herz überschlug sich fast und meine Hände zitterten.
Quint und Mia, Weihnachten bei Oma und Opa
Das stand unter dem Bild. Ich schaute mir das Foto genauer an. Eine alte Frau, Oma, hatte zwei kleine Kinder auf ihrem Schoß. Mich und … meinen Bruder. Er hatte ein paar süße Löckchen, vermutlich braun – so genau konnte ich das in dem fahlen Licht nicht erkennen. Die Augen waren dunkel, aber sie glitzerten. Grübchen bildeten sich um seine lächelnden Mundwinkel.
„Mia!“
Ich schnappte nach Luft. Paps stand in der Tür, die Hände in den Hüften. Er schaute auf das Fotoalbum, das mir vor Schreck aus den Fingern geglitten ist.
„Was machst du hier?“ Ihn schien es zu verwirren, dass ich die Fotos anschaute.
„Ich hab was gesucht“ sagte ich leise. Ruckartig hob ich den Kopf und guckte meinen Vater an.
„Paps… Ich weiß, wer das in meinem Traum war. Es war Quint. Papa, wo ist Quint?“
Tränen liefen mir über die Wange. Plötzlich war Paps bei mir und umarmte mich.
„Es wird alles gut, Miaschatz“ sagte er. Dann schwiegen wir beide. Es fühlte sich an wie Stunden, bis meine Tränen versiegt waren.
„Wo ist er?“ flüsterte ich. Meine Stimme war nur ein jämmerliches Krächzen. Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass ich endlich wusste, was mir in den letzten Jahren gefehlt hatte. 
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 Wieder mal kreativ :)

 Ich liebe Wassermelonen so! *o*

Süße, der Tag war sososososoooooo gut! :)
Es ist immer gut dir. Wir haben immer so viel Spaß, auch wenn wir manchmal gar nicht wissen, was wir machen sollen :D 
Dann sitzen wir halt nur rum, chatrouletten ein bisschen und reden. reden ganz ganz viel über alles und jeden, ernste Themen, lustige Themen, lesen meine alten Tagebücher (oh mein Gott! :D) und.. so :)
Weißt du waaaaaaaas? - Ich hab meine Lieblingslena ganz ganz ganz ganz ganz ganz doll lieb von der Erde bis zum Mond und zurück! :*

Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer! *o*

Donnerstag, 17. Mai 2012

Bisschen blah

Gestern hab ich mal ältere Bilder von mir angeguckt und ich dachte bei manchen echt, wtf; was ist DAS denn? :o Die waren so schlimm. Ging gar nicht. hab ich erstmal alles aussortiert nd neuen Bildern Platz gemacht.



Die ersten Bilder von mir! :D 
Naja, ich war ein bisschen kreativ, weil mir langweilig war und dann ist das rausgekommen. Morgen will ich was Buntes machen, ich hab Zeit, weil ja Brückentag ist :)  & dann guck ich mal, ob noch ein paar schöne Bilder entstehen. Uuuuuuund am Samstag kommt Lena und dann wollen wir zu Jokern werden. Hachja, das wird schon toll :*
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Weiter in der wunderbaren Geschichte von Vanessa *-*

 
Kapitel 2

Der Traum war ziemlich lebendig. Die Farben waren hell und leuchtend. Ich konnte den warmen Regen spüren, hören und riechen. Aber etwas stimmte nicht. Ich war nicht alleine. Normalerweise ging es mir gegen den Strich, wenn mich jemand belästigte, wenn ich bei meinen Blumen war. Aber diesmal freute ich mich über die Gesellschaft. Sie war mir so vertraut. Ich strengte mich an, damit mein Traum-Ich den Kopf zu der Person wendete. Es funktionierte. Ich hatte lange geübt, um meine Träume kontrollieren und steuern zu können.
Neben mir saß ein Junge. Ein paar Jahre älter als ich. Braune Locken. Augen, wie flüssige Schokolade.
Dann entglitt mir plötzlich die Kontrolle über meinen Traum, alles verschwand und ich war wieder in der Gegenwart. Ich versuchte mich an das Gesicht zu erinnern. Minutenlang starrte ich in die Dunkelheit, bis ich den Jungen wieder vor meinen Augen hatte. Wieso kam er mir bloß so vertraut vor? Als ob ich ihn schon ewig kennen würde.
Ich hatte nie was mit Jungs zu tun gehabt. Mir kam nur einer in den Sinn, aber diese Möglichkeit erschien mir so unmöglich, dass ich sie gleich wieder verwarf.
Wahrscheinlich hatte mir der Traum nur einen Streich gespielt. Kommt ja öfters vor, dass man am nächsten Morgen total verwirrt ist.
Ich schloss die Augen und schlief wieder ein.

Als ich noch mal wach wurde, war es schon ein bisschen hell im Zimmer und ich war, wie ich nicht anders erwartet hätte, völlig durch den Wind.
Wer ist dieser Junge?
Schläfrig kroch ich aus dem Bett, tapste in die Küche und trank ein Glas Wasser. Plötzlich ging das Licht an und ich drehte mich erschrocken um.
„Ich bin’s, Mia“ sagte Papa leise. „Was machst du denn schon hier?“
Einen Augenblick überlegte ich, ob ich ihm die Wahrheit sagen oder ihn anlügen sollte. Ich entschied mich für die erste Möglichkeit. Wir konnten über alles reden.
„Ich hatte einen komischen Traum“ Nachdenklich drehte ich das Wasserglas in meinen Händen. „Da war ein Junge. Er war älter als ich und hatte braune Locken und braune Augen. Er kam mir so vertraut vor“
„Ach Mia“ seufzte Paps. „Das war doch nur ein Traum“
„Ja, ich weiß…“
„Geh wieder ins Bett“ meinte er und schob mich zur Tür. „In ein paar Stunden gibt’s Frühstück, dann sieht die Welt schon anders aus“

Samstag, 12. Mai 2012

Fortsetzung


Kapitel 1

Paps seufzte, als ich die Äpfel über die Küchenablage in unsere „Obstecke“ rollen ließ. Ich war ihm oft einfach zu kindisch für eine 15-Jährige. Und zu seltsam. Was bei meinen Lebensumständen aber nicht anders zu erwarten war.
Wir lebten in einem kleinen Häuschen, mitten im Nirgendwo, ohne großen Kontakt zur Zivilisation. Es war das Haus, das meine Mutter von ihren Eltern geerbt hatte. Jetzt schaute sie mir von einer Wolke aus zu. Sie starb, als ich 4 Jahre jung war. Ich erinnerte mich nicht mehr an sie, aber durch Fotos konnte ich mir vorstellen, wie sie aussah.
Ich liebte es hier. Die pure Natur um mich herum.

„Ich geh raus“ sagte ich. Ich vermisste meine Blumen.
„Um 6 gibt’s Abendbrot“ erinnerte mich Paps. Es war eine Angewohnheit von ihm, mir das jedes Mal zu sagen. Seit 10 Jahren wohnten wir hier, es gab immer! um 6 Uhr essen und ich kam noch nie eine Minute zu spät. Er hatte es von Mama. Sie hatte ihm auch immer gesagt, wann es Essen gab. Vielleicht war es für ihn eine Möglichkeit, seine Einsamkeit zu verdrängen und so zu tun, als wäre sie noch da. Ich wusste es nicht.
Die Sonne strahlte mir ins Gesicht, als ich das Haus verließ. Nach ein paar Metern stand ich im Blumenmeer. Ich ließ meine Hände durch hüfthohes, saftiges Gras und sanfte Blüten gleiten. Den Weg zu der weißen Bank konnte ich blind gehen. Ihre Farbe blätterte bereits ab und die Pflanzen räkelten sich an dem Holz hinauf. Ich setzte mich und lauschte dem leisen Rauschen des Windes, der die Blumen tanzen ließ.
Es vergingen Stunden. Und es wurde nicht langweilig, einfach nur dazusitzen. Die Tänze der Blumen waren abwechslungsreich - wenn der Wind kurz nachließ und dann wieder anfing, zeigten sie eine neue Choreographie. Eine perfekte Formation. Jede Blüte auf ihrem Platz. Dazu die Musik des Windes. Eine zarte Melodie. Passend zu den Bewegungen der Pflanzen.
Eine wundervolle Darstellung.

Ich brauchte keine Uhr, um zu wissen, wann es Zeit war, nach Hause zu gehen. Ich spürte es. Das Sonnenlicht wurde eine Nuance dunkler. Man konnte die Mücken besser sehen, die umherwirbelten. Es war irgendwie ruhiger als nachmittags.
Leise erhob ich mich und schlängelte mich durch das Meer nach Hause. Vorsichtig und gut überlegt setzte ich meine Füße, um ja keine Pflanze zu zerstören. Im Laufe der Jahre hatte sich zwar ein kleiner Trampelpfad gebildet, aber dieser wurde ständig wieder überwuchert.
Ein paar Minuten verstrichen, bis ich unser kleines Fachwerkhaus erblickte, welches von Efeu bewachsen war.
Lächelnd öffnete ich die Haustür und setzte mich an den Esstisch.
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Jetzt noch ein paar Bilder :) Ich hab mich diesmal ein bisschen beim Bearbeiten ausgetobt :D 
Schreibt mir mal bitte in die Kommentare, ob das zu heftig ist, großes DANKE an euch :*
- DANKE auch dafür, dass ich jetzt schon über 1200 Klicks habe :)) ; ihr seid die Besten.

  Das Bild als Original hab ich wieder als Wetterbild beim NDR eingeschickt :p





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Eine Blogvorstellung ist übrigens bei Jytte :)
Guckt mal vorbei, ist ein sehr schöner Blog :)

Donnerstag, 3. Mai 2012

Bilder, Bilder, Bilder, Bilder, Bilder - ne, diesmal Texte :)

Die wunderbare Vanessa hat mal wieder was geschrieben und hat mir wieder erlaubt, es auf meinem Blog zu posten :))
Das' ne etwas längere Geschichte, deshalb mache ich das so in Abschnitten ;p


Sommerregen

- Prolog -

Leise bahnten sich die dünnen Fäden einen Weg zur Erde. Sie bespritzten alles, was ihnen in die Quere kam. Die sanft orangenen Blüten einer Primel bogen sich unter dem Gewicht der Tropfen. Die Blumen sahen traurig aus. Mit hängenden Köpfen warteten sie, bis der Schauer vorüber war. Ich konnte ihre Traurigkeit nicht verstehen und versuchte die sonst so frohen Pflanzen aufzurichten. Doch auch auf Fingertippen reagierten sie nicht und schmollten lieber weiter.
Ich ließ den Regen auf meine nackten Arme fallen und lauschte der tröpfelnden Dachrinne. Es war einfach herrlich. Nichts war schöner als Sommerregen. Es war ein anderes Erlebnis als in den anderen 3 Jahreszeiten. Im Herbst und Winter war der Regen stechend und kalt, es tat weh, wenn er einem wütend ins Gesicht schlug. Im Frühling war er meistens schon sanfter, aber er war immer noch zu kalt, um ihn richtig genießen zu können.
Im Sommer war es anders. Der Regen war freundlich und veranstaltete keine große Show, wenn er aus den Wolken fiel. Er war warm. Und der Geruch war einfach unbeschreiblich. 
Viel zu schnell kam die Sonne wieder durch und ließ das nasse Gras glitzern.
Seufzend schloss ich die Augen um das letzte Tröpfeln noch intensiver wahrnehmen zu können.

Ich find's so wundertoll *-* Ein riesengroßes fettes DANKE an sie :* 



Greetings <3