Die ersten Bilder von mir! :D
Naja, ich war ein bisschen kreativ, weil mir langweilig war und dann ist das rausgekommen. Morgen will ich was Buntes machen, ich hab Zeit, weil ja Brückentag ist :) & dann guck ich mal, ob noch ein paar schöne Bilder entstehen. Uuuuuuund am Samstag kommt Lena und dann wollen wir zu Jokern werden. Hachja, das wird schon toll :*
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Weiter in der wunderbaren Geschichte von Vanessa *-*
Kapitel 2
Der Traum war
ziemlich lebendig. Die Farben waren hell und leuchtend. Ich konnte den warmen
Regen spüren, hören und riechen. Aber etwas stimmte nicht. Ich war nicht
alleine. Normalerweise ging es mir gegen den Strich, wenn mich jemand belästigte,
wenn ich bei meinen Blumen war. Aber diesmal freute ich mich über die
Gesellschaft. Sie war mir so vertraut. Ich strengte mich an, damit mein
Traum-Ich den Kopf zu der Person wendete. Es funktionierte. Ich hatte lange
geübt, um meine Träume kontrollieren und steuern zu können.
Neben mir saß ein
Junge. Ein paar Jahre älter als ich. Braune Locken. Augen, wie flüssige
Schokolade.
Dann entglitt mir
plötzlich die Kontrolle über meinen Traum, alles verschwand und ich war wieder
in der Gegenwart. Ich versuchte mich an das Gesicht zu erinnern. Minutenlang
starrte ich in die Dunkelheit, bis ich den Jungen wieder vor meinen Augen
hatte. Wieso kam er mir bloß so vertraut vor? Als ob ich ihn schon ewig kennen
würde.
Ich hatte nie was mit
Jungs zu tun gehabt. Mir kam nur einer in den Sinn, aber diese Möglichkeit
erschien mir so unmöglich, dass ich sie gleich wieder verwarf.
Wahrscheinlich hatte
mir der Traum nur einen Streich gespielt. Kommt ja öfters vor, dass man am
nächsten Morgen total verwirrt ist.
Ich schloss die Augen
und schlief wieder ein.
Als ich noch mal wach
wurde, war es schon ein bisschen hell im Zimmer und ich war, wie ich nicht
anders erwartet hätte, völlig durch den Wind.
Wer ist dieser Junge?
Schläfrig kroch ich
aus dem Bett, tapste in die Küche und trank ein Glas Wasser. Plötzlich ging das
Licht an und ich drehte mich erschrocken um.
„Ich bin’s, Mia“
sagte Papa leise. „Was machst du denn schon hier?“
Einen Augenblick
überlegte ich, ob ich ihm die Wahrheit sagen oder ihn anlügen sollte. Ich
entschied mich für die erste Möglichkeit. Wir konnten über alles reden.
„Ich hatte einen
komischen Traum“ Nachdenklich drehte ich das Wasserglas in meinen Händen. „Da
war ein Junge. Er war älter als ich und hatte braune Locken und braune Augen.
Er kam mir so vertraut vor“
„Ach Mia“ seufzte
Paps. „Das war doch nur ein Traum“
„Ja, ich weiß…“
„Geh wieder ins Bett“
meinte er und schob mich zur Tür. „In ein paar Stunden gibt’s Frühstück, dann
sieht die Welt schon anders aus“
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