Donnerstag, 17. Mai 2012

Bisschen blah

Gestern hab ich mal ältere Bilder von mir angeguckt und ich dachte bei manchen echt, wtf; was ist DAS denn? :o Die waren so schlimm. Ging gar nicht. hab ich erstmal alles aussortiert nd neuen Bildern Platz gemacht.



Die ersten Bilder von mir! :D 
Naja, ich war ein bisschen kreativ, weil mir langweilig war und dann ist das rausgekommen. Morgen will ich was Buntes machen, ich hab Zeit, weil ja Brückentag ist :)  & dann guck ich mal, ob noch ein paar schöne Bilder entstehen. Uuuuuuund am Samstag kommt Lena und dann wollen wir zu Jokern werden. Hachja, das wird schon toll :*
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Weiter in der wunderbaren Geschichte von Vanessa *-*

 
Kapitel 2

Der Traum war ziemlich lebendig. Die Farben waren hell und leuchtend. Ich konnte den warmen Regen spüren, hören und riechen. Aber etwas stimmte nicht. Ich war nicht alleine. Normalerweise ging es mir gegen den Strich, wenn mich jemand belästigte, wenn ich bei meinen Blumen war. Aber diesmal freute ich mich über die Gesellschaft. Sie war mir so vertraut. Ich strengte mich an, damit mein Traum-Ich den Kopf zu der Person wendete. Es funktionierte. Ich hatte lange geübt, um meine Träume kontrollieren und steuern zu können.
Neben mir saß ein Junge. Ein paar Jahre älter als ich. Braune Locken. Augen, wie flüssige Schokolade.
Dann entglitt mir plötzlich die Kontrolle über meinen Traum, alles verschwand und ich war wieder in der Gegenwart. Ich versuchte mich an das Gesicht zu erinnern. Minutenlang starrte ich in die Dunkelheit, bis ich den Jungen wieder vor meinen Augen hatte. Wieso kam er mir bloß so vertraut vor? Als ob ich ihn schon ewig kennen würde.
Ich hatte nie was mit Jungs zu tun gehabt. Mir kam nur einer in den Sinn, aber diese Möglichkeit erschien mir so unmöglich, dass ich sie gleich wieder verwarf.
Wahrscheinlich hatte mir der Traum nur einen Streich gespielt. Kommt ja öfters vor, dass man am nächsten Morgen total verwirrt ist.
Ich schloss die Augen und schlief wieder ein.

Als ich noch mal wach wurde, war es schon ein bisschen hell im Zimmer und ich war, wie ich nicht anders erwartet hätte, völlig durch den Wind.
Wer ist dieser Junge?
Schläfrig kroch ich aus dem Bett, tapste in die Küche und trank ein Glas Wasser. Plötzlich ging das Licht an und ich drehte mich erschrocken um.
„Ich bin’s, Mia“ sagte Papa leise. „Was machst du denn schon hier?“
Einen Augenblick überlegte ich, ob ich ihm die Wahrheit sagen oder ihn anlügen sollte. Ich entschied mich für die erste Möglichkeit. Wir konnten über alles reden.
„Ich hatte einen komischen Traum“ Nachdenklich drehte ich das Wasserglas in meinen Händen. „Da war ein Junge. Er war älter als ich und hatte braune Locken und braune Augen. Er kam mir so vertraut vor“
„Ach Mia“ seufzte Paps. „Das war doch nur ein Traum“
„Ja, ich weiß…“
„Geh wieder ins Bett“ meinte er und schob mich zur Tür. „In ein paar Stunden gibt’s Frühstück, dann sieht die Welt schon anders aus“

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